Schall& Rauch Erzgebirgsbiketour 15.8-17.8.2014


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Tag 1 (65 km, 1000Hm) - Freitag, 15.8.2014 - Trotz miserabler Wettervorhersagen für das Wochenende entschlossen wir uns, nachdem noch gegen 15 Uhr am Freitag ein gewittriger Regenguss auf uns nieder ging, doch unsere lang geplante Tour durch Erzgebirge zu starten.
Tagsüber hatte ich noch zweimal mit der Wirtin unserer ersten Übernachtungsstation Naturfreundehaus " Rote Grube Sosa" telefoniert. Jedes Mal musste ich mir sagen lassen: Es regnet durchgehend. Trotz alledem fanden sich Dirk und mit leichter Verspätung Heiko am Treffpunkt, Kirchstraße ein. An der Totensteinstraße haben wir Lars und Marco und zu guter Letzt in Grüna Fußgängerbrücke am Simmel noch Erik eingesammelt. Alle hatten sich ein trocknes Plätzchen gesucht um den Wassermassen zu entgehen.

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Unsere Tour führte uns zunächst über den Radweg Lugau/ Oelsnitz bis nach Neuwürschnitz und über Hartenstein an die Mulde. Dort ging es recht zügig in Richtung Aue. Das Garmin und meine Komoot Outdorrnavigation lotsten uns durch die Stadt und auf den neuen Radweg Richtung Eibenstock entlang der Zwickauer Mulde bis Blauenthal. Dort ging es links ab entlang der Großen Bockau vorbei am Waldhotel Zimmersacher Richtung Sosa nur noch bergauf bis zum heutigen Etappenziel. Wir konnten diese 300 Hm zügig zurücklegen und waren kurz nach 19 Uhr am Naturfreundehaus. Man erwartete uns schon und nach Zuweisung unserer abgesicherten Bungalowsuiten, stand das Schnitzel binnen weniger Minuten auf dem Tisch! Hexerei?
Wir konnten es kaum glauben, wir waren trocken am Etappenort angekommen.

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Tag 2 (120 km, 2300 Hm)- Samstag, 16.8.2014 - In der Nacht zogen dunkle Wolken über die Eibenstocker Wälder und am Morgen sah es auch noch gruselig am Himmel aus. Auch die Temperaturen waren nicht soooo schön für die Jahreszeit.
Es war aber trocken und nach der Einnahme eines Jugendherbergsfrühstücks stiegen wir auf unsere Bikes und fuhren über Steinbach Richtung tschechische Grenze. Wenige Kilometer vor Nejdek-Neudek wurden wir mit einer wunderbaren Trailabfahrt belohnt. Das Wetter hatte sich inzwischen auch gebessert und unser erstes Tagesziel Loket-Ellenbogen rückte langsam näher. Aber erst mussten wir noch durch die Abraumhalden von Chodov-Chodau.

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Pünktlich zur Mittagszeit, kamen wir in Loket an. Leider war genau dort der Himmel der Meinung er müsse weinen, so daß für einen Stadtbummel keine Zeit war. Nach reichhaltiger Nahrungsaufnahme mit Knödel und Gulasch und aufhörendem Regen fuhren wir entlang der Eger ostwärts Richtung Karlsbad. Auch die Durchfahrt der Stadt an der Eger verlief zügig. Jetzt hatten wir einen längeren Asphaltabschnitt vor uns und es hieß "Tempo machen" . Gegen 15 Uhr machten wir einen Zwischenhalt auf dem Zeltplatz von Radosov. Nur noch wenige Kilometer und die ersten Hm des heutigen Tages sollten unsere Körpertemperaturen erhöhen.

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Wenige Kilometer vor Klásterec´ nad Ohrí überquerten wir die Schnellstraße zwischen Karlsbad und Chomutov und fuhren ab hier nur noch bergauf. Die Landschaft ist in dieser Region sehr schön und wir hatten freien Blick entlang des Egertals.
Nach 120 km und über 2000 Hm überquerten wir zum zweiten Mal am heutigen Tag die Tschechisch-deutsche Grenze.

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Gegen 19:30 kamen wir am "Erbgericht" in Satzung an und Peter (einer der beiden Chefs ) erwartete uns schon. Jungs 20:30 ist Küchenschluss, macht hin!! Da wir alle einen wahnsinnigen Kohldampf hatten, ließen wir es krachen. Duschen, Trikotwäsche, Umziehen! Alles ging schnell und ruckzuck saßen wir am Tisch. Die Erbgerichtspfanne sollte alle satt machen. Super Essen, super Unterkunft, super Frühstück, nette Erzgebirgler.

Tag 3 (80 km, 1000Hm)- Sonntag, 17.8.2014 - Die Rückfahrt sollte heute ein Sahnestück werden. Die ersten 10 km bis nach Kühnhaide fahren wir auf tschechischer Seite über Waldwege. Nun kommt das Highlight des heutigen Tages die Fahrt durch das schöne Schwarzwassertal. Morgens 9 Uhr ist noch kein Wanderer unterwegs und wir können richtig am Gas ziehen. Über Bahnbrücken und Gleistrails kommen wir in Pockau an. Nach kurzer Rast gings ins Flöhatal über das Hetzdorfer Viadukt. Unser letzter Halt wird heute in Lichtenwalde im Eiscafé sein. Eine kurze Stärkung und die letzten Kilometer radeln wir locker ab.
Einstimmige Meinung - Eine geile Tour!Danke an meine Teammitglieder: Heiko, Dirk, Lars, Marco und Erik.

Reiseleiter: Jürgie